Dienstag, 28. Februar 2012

Boris Cepeda referiert

Wir konnten Boris Cepeda vom Anhaltischen Theater Dessau als Referenten für die kommende Hausfrauen-Veranstaltung gewinnen. 20 Uhr geht’s dieses Mal pünktlich los!!!!!


Mittwoch, 22. Februar 2012

Letzte Ausgabe der Bonjour Tristesse erschienen....


Bonjour Tristesse Nr. 13 [Frühjahr 2012]

Donnerstag, 9. Februar 2012

Salon Bolschewque empfiehlt:

https://www.facebook.com/pages/Phase-2/185817254820500

 

Time to say Goodbye.

Die Bonjour Tristesse sagt au revoir.

Vortrag mit anschließender Party.

Fünf Jahre sind genug. Über die Provinz ist alles gesagt und alles geschrieben. Aus Anlass des Erscheinens der dreizehnten und letzten Ausgabe sollen fünf Jahre Bonjour Tristesse gefeiert werden. In einem Vortrag soll allen Freunden und Gegnern der Bonjour Tristesse erklärt werden, warum sie von nun an wieder selber denken müssen. Vor allem aber soll gezeigt werden, was passiert, wenn sich eine Zeitschrift nicht rechtzeitig von ihrem Publikum verabschiedet. Anhand des Leipziger Antifa- und Jungakademiker-Blattes »Phase 2« soll deshalb ausgeführt werden, wie es um linke Medien in Deutschland bestellt ist und wie ausgerechnet ein schrulliger Außerirdischer es schaffen konnte, zum inoffiziellen Ehrenbürger der Heldenstadt zu werden.

Es referiert u.a. Julia Reiter (Stanford, USA).

Eine Veranstaltung der AG Antifa, der AG »No Tears for Krauts« Halle und der Redaktion Bonjour Tristesse.
Freitag, 17. Februar 2012
Beginn des Vortrags: 20:00 Uhr, anschließend Party
VL Ludwigstraße 37, Halle/S.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Am kommenden Mittwoch....

....geht es in die zweite Runde mit "Hausfrauen fragen - Wissenschaftler antworten"

Montag, 5. Dezember 2011

Rocko Schamoni liest in Dessau





















Einlass ab 19 Uhr, Beginn ca. 20 Uhr
Tickets an der Abendkasse oder hier:
Anhaltticket
Anhaltisches Theater

Donnerstag, 17. November 2011

Salon Bolschewique empfiehlt

Freitag, 18. November, 19:00 Uhr



Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle Koran und Kapital. Zum Stand der Islamkritik.


Podiumsdiskussion mit Thomas Maul, Niklaas Machunsky und einem Vertreter der Gruppe Morgenthau



In den 1840er Jahren schrieben Marx und Engels, dass die Bourgeoisie, die von ihnen damals noch synonym mit dem Kapitalverhältnis gesetzt wurde, an jedem Ort der Welt für die Zerstörung der Traditionen, der Herrschaft der Religion sowie der Bindungen an Blut, Boden, Sippe und Scholle sorge. Ohne diesen Prozess zu verklären, wurde er von beiden doch als Voraussetzung der Herausbildung einer Gesellschaft begriffen, in der, wie es an gleicher Stelle heißt, die freie Entwicklung der Einzelnen zur Voraussetzung der freien Entwicklung aller geworden ist.

Insbesondere (aber nicht nur) mit Blick auf die sogenannte islamische Welt, wo die Anschläge vom 11. September mit Freudenfeiern begrüßt wurden, stellt sich die Frage nach der traditionssprengenden Kraft des Weltmarktes neu. Wenn Marx und Engels recht hatten und das Kapital an jedem Ort der Welt für die Zertrümmerung des Althergebrachten sorgt, welcher Art sind dann die Zustände in weiten Teilen des Maghreb, des Nahen und Mittleren Ostens, wo man sich, mehr als hundert Jahre nach der Durchsetzung des Weltmarktes, scheinbar ungebrochen auf die Geltung von Tradition und Sippe beruft? Wenn sie Unrecht hatten, von welchen falschen Voraussetzungen gingen sie dann aus? Warum scheint sich insbesondere der historische Einflussbereich des Islam dem Prozess von Individuation und Säkularisierung zu entziehen?

Dienstag, 8. November 2011

Smoke That Cigarette. Ein verrauchter Abend gegen die Gesundheitsreligion.

„Smoke That Cigarette. Ein verrauchter Abend gegen die Gesundheitsreligion.“


Einlass: 19.00Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Altes Theater Dessau - Foyer

Referenten: Leo Elser und Klaus Bittermann
Eintritt: 2,-


Jean-Paul Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für „ein bisschen weniger lebenswert“, Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als „einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis der Enttäuschung gemengt habe“ und Mark Twain meinte: „Wenn man es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin.“ Und die göttliche Jeanne Moreau sagte: „Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben, sind mir unheimlich“, während Marguerite Duras noch einen Schritt weiter ging und fragte: „Wozu Sex haben, wenn man auch so rauchen kann.“ Davon will heute allerdings kaum noch jemand etwas wissen. Im Fernsehen darf nicht mehr geraucht werden, in Kneipen ist das Rauchen ins Hinterzimmer verbannt worden und im Büro werden die wenigen Raucher schief angeschaut, wenn sie ihrem Genuss frönen.

Vor diesem Hintergrund setzt sich Leo Elser, Redakteur der Zeitschrift Pólemos, mit dem grassierenden Gesundheitswahn auseinander. Klaus Bittermann, Verleger, Lebemann und Mitherausgeber des Buches „Smoke Smoke Smoke That Cigarette“ wird eine Hommage an das Rauchen halten, die mit Musik, Filmschnipseln und viel blauen Qualm untermalt wird.

Klaus Bittermann, 1952 geboren, wuchs in der fränkischen Kleinod- und Bratwurstmetropole Kulmbach auf, wurde der Schule verwiesen, wollte aber sowieso weg, wanderte nach Nürnberg aus und kam vom Regen in die Traufe. Abgebrochenes Philosophie-, Soziologie und Politologie-Studium in Erlangen. Seit 1981 in Berlin, trieb sich zunächst in der Hausbesetzerbewegung herum, verlegte sich später auf den Verlag und aufs Schreiben. Betrieb den »Club der letzten Gerechten«, in den er in möglichst unregelmäßigen Abständen Autoren und Freunde zum Vortrag bat. Herausgeber von inzwischen über 30 Anthologien und Beiträger für selbige und schreibt jede Woche »Die Blutgrätsche«.

Salon Bolschewique empfiehlt

DONNERSTAG, 10. November, 19:00 Uhr

Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle

Nothing Left to Lose. Die Linke nach 9/11.

Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue und Jan-Georg Gerber


Nach dem 11. September 2001 kam es innerhalb der Linken zu eigenartigen Koalitionen: War es von den traditionellen Freun­den des antiimperialistischen Befreiungskampfes nicht anders zu erwarten, dass sie die Anschläge von New York begrüßten, verwunderte es auf den ersten Blick schon, dass auch poststrukturalistische Feministinnen,

Queer- und Gender-Aktivisten plötzlich besonderes Verständnis für den Islam zeigten. Immerhin waren im Kontext der Attentate auch die repressiven Züge des Islam, der Verschleierungszwang, die Herrschaft der Scharia, Ehrenmorde usw. in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Freun­de Israels und des amerikanischen Engagements in Afghanistan und im Irak erhielten bei ihren Versuchen, die große antiameri kanische und israelfeindliche Einheitsfront – von Kanzler Schröder über die deutschen Anhänger Judith Butlers bis zur NPD – zu stören, die sich in dieser Zeit Geltung verschaffte, plötzlich Unterstützung von Bewegungslinken, die wenige Monate zuvor noch Neonaziaufmärsche verhindert und zu den Antiglobalisierungsprotesten nach Prag, Genua oder Kopenhagen mobilisiert hatten. Während die antideutschen Antifagruppen, die im Nachgang von 9/11 und im Zuge des Irakkrieges entstanden, inzwischen schon wieder Geschichte sind, ist sowohl der antiisraelische Furor der Mehrheitslinken als auch die Faszination, die der Islam auf poststrukturalistische Genderaktivisten ausübt, noch immer ungebrochen. Die Referenten werden einerseits ausführen, warum gerade Judith Butler und Co. eine solche Begeisterung für den Islam entfalten. Andererseits soll der Frage nach den Ursachen des schnellen Aufstiegs und des ebenso schnellen Verschwindens »antideutscher Bewegungspolitik« nachgegangen werden.

Freitag, 30. September 2011

Unsere nächsten Veranstaltungen....

...... für die ihr HIER Karten kaufen könnt,