Wir konnten Boris Cepeda vom Anhaltischen Theater Dessau als Referenten für die kommende Hausfrauen-Veranstaltung gewinnen. 20 Uhr geht’s dieses Mal pünktlich los!!!!!
Dienstag, 28. Februar 2012
Mittwoch, 22. Februar 2012
Letzte Ausgabe der Bonjour Tristesse erschienen....
Bonjour Tristesse Nr. 13 [Frühjahr 2012]
- Editorial zur letzten Ausgabe.
- Die Rebellion der Angepassten. Manfred Beier über Staatsbürger in Partyuniform.
- Der große Hedonismus-Schwindel. Alles wie gehabt, nur noch schlimmer. Warum, erklärt Jens Schmidt.
- »Passgenaue Intervention bei rechtsextremen Ereignislagen« Jörg Folta über das Imponiergestammel der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft.
- What shall we do with the drunken sailor? Knut Germar über Felix Graf von Luckner und den Mythos der Rettung Halles vor dem amerikanischen Bombenkrieg.
- »Wessis schämt euch!« Mario Möller über ostzonale Beißreflexe, kollektive Ehrverteidigung und den Henker Jenas.
- Die Braunhemden vom Millerntor. Warum das Bekenntnis zum FC St. Pauli nichts anderes ist als der Aufnahmeantrag in die Gemeinschaft der guten Deutschen, erläutert Andreas Reschke.
- Sozialdemokratie & Staatsfetisch. Wilfried Bielski erinnert daran, dass der Übertritt des Krauschwitzer Bürgermeisters von der NPD zur SPD in einer langen Tradition steht.
- Wasser marsch! Die AG »No Tears for Krauts« über antiisraelischen Furor beim Friedenskreis Halle.
- Die Unmöglichkeit einer Insel. Frank Roßlau und Mandy F. Dzondi über den unbändigen Hass einer Dorfgemeinschaft auf zwei aus der Haft entlassene Sexualstraftäter.
- Kurzmitteilungen: The same procedure … as every day. Wahnsinn, Kuriositäten und Erfreuliches aus der Provinz: Aufstand auf der Wut-Burg. Critical Mass an der hallischen Kunsthochschule. Ein Freund, ein guter Freund … Harte Zeiten. Raue Sitten. Kleine Brötchen. Die Dummschwätzer. Der kritische Diskurs am hallischen Institut für Orientwissenschaft. Die Katze lässt das Mausen nicht. Die unendliche Geschichte veganer Menschenverachtung. Hitlers letztes Opfer. Über wohl gewählte Namen und gebildete Bürger. Plunder vor die Säue.Adorno und die Ziegen.
Dienstag, 21. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
Salon Bolschewque empfiehlt:
https://www.facebook.com/pages/Phase-2/185817254820500
Time to say Goodbye.
Die Bonjour Tristesse sagt au revoir.
Vortrag mit anschließender Party.
Fünf Jahre sind genug. Über die Provinz ist alles gesagt und alles geschrieben. Aus Anlass des Erscheinens der dreizehnten und letzten Ausgabe sollen fünf Jahre Bonjour Tristesse gefeiert werden. In einem Vortrag soll allen Freunden und Gegnern der Bonjour Tristesse erklärt werden, warum sie von nun an wieder selber denken müssen. Vor allem aber soll gezeigt werden, was passiert, wenn sich eine Zeitschrift nicht rechtzeitig von ihrem Publikum verabschiedet. Anhand des Leipziger Antifa- und Jungakademiker-Blattes »Phase 2« soll deshalb ausgeführt werden, wie es um linke Medien in Deutschland bestellt ist und wie ausgerechnet ein schrulliger Außerirdischer es schaffen konnte, zum inoffiziellen Ehrenbürger der Heldenstadt zu werden.
Eine Veranstaltung der AG Antifa, der AG »No Tears for Krauts« Halle und der Redaktion Bonjour Tristesse.
Freitag, 17. Februar 2012
Beginn des Vortrags: 20:00 Uhr, anschließend Party
VL Ludwigstraße 37, Halle/S.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Montag, 5. Dezember 2011
Rocko Schamoni liest in Dessau
Einlass ab 19 Uhr, Beginn ca. 20 Uhr
Tickets an der Abendkasse oder hier:
Anhaltticket
Anhaltisches Theater
Donnerstag, 17. November 2011
Salon Bolschewique empfiehlt
Freitag, 18. November, 19:00 Uhr
Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle Koran und Kapital. Zum Stand der Islamkritik.
Podiumsdiskussion mit Thomas Maul, Niklaas Machunsky und einem Vertreter der Gruppe Morgenthau
In den 1840er Jahren schrieben Marx und Engels, dass die Bourgeoisie, die von ihnen damals noch synonym mit dem Kapitalverhältnis gesetzt wurde, an jedem Ort der Welt für die Zerstörung der Traditionen, der Herrschaft der Religion sowie der Bindungen an Blut, Boden, Sippe und Scholle sorge. Ohne diesen Prozess zu verklären, wurde er von beiden doch als Voraussetzung der Herausbildung einer Gesellschaft begriffen, in der, wie es an gleicher Stelle heißt, die freie Entwicklung der Einzelnen zur Voraussetzung der freien Entwicklung aller geworden ist.
Insbesondere (aber nicht nur) mit Blick auf die sogenannte islamische Welt, wo die Anschläge vom 11. September mit Freudenfeiern begrüßt wurden, stellt sich die Frage nach der traditionssprengenden Kraft des Weltmarktes neu. Wenn Marx und Engels recht hatten und das Kapital an jedem Ort der Welt für die Zertrümmerung des Althergebrachten sorgt, welcher Art sind dann die Zustände in weiten Teilen des Maghreb, des Nahen und Mittleren Ostens, wo man sich, mehr als hundert Jahre nach der Durchsetzung des Weltmarktes, scheinbar ungebrochen auf die Geltung von Tradition und Sippe beruft? Wenn sie Unrecht hatten, von welchen falschen Voraussetzungen gingen sie dann aus? Warum scheint sich insbesondere der historische Einflussbereich des Islam dem Prozess von Individuation und Säkularisierung zu entziehen?
Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle Koran und Kapital. Zum Stand der Islamkritik.
Podiumsdiskussion mit Thomas Maul, Niklaas Machunsky und einem Vertreter der Gruppe Morgenthau
In den 1840er Jahren schrieben Marx und Engels, dass die Bourgeoisie, die von ihnen damals noch synonym mit dem Kapitalverhältnis gesetzt wurde, an jedem Ort der Welt für die Zerstörung der Traditionen, der Herrschaft der Religion sowie der Bindungen an Blut, Boden, Sippe und Scholle sorge. Ohne diesen Prozess zu verklären, wurde er von beiden doch als Voraussetzung der Herausbildung einer Gesellschaft begriffen, in der, wie es an gleicher Stelle heißt, die freie Entwicklung der Einzelnen zur Voraussetzung der freien Entwicklung aller geworden ist.
Insbesondere (aber nicht nur) mit Blick auf die sogenannte islamische Welt, wo die Anschläge vom 11. September mit Freudenfeiern begrüßt wurden, stellt sich die Frage nach der traditionssprengenden Kraft des Weltmarktes neu. Wenn Marx und Engels recht hatten und das Kapital an jedem Ort der Welt für die Zertrümmerung des Althergebrachten sorgt, welcher Art sind dann die Zustände in weiten Teilen des Maghreb, des Nahen und Mittleren Ostens, wo man sich, mehr als hundert Jahre nach der Durchsetzung des Weltmarktes, scheinbar ungebrochen auf die Geltung von Tradition und Sippe beruft? Wenn sie Unrecht hatten, von welchen falschen Voraussetzungen gingen sie dann aus? Warum scheint sich insbesondere der historische Einflussbereich des Islam dem Prozess von Individuation und Säkularisierung zu entziehen?
Dienstag, 8. November 2011
Smoke That Cigarette. Ein verrauchter Abend gegen die Gesundheitsreligion.
„Smoke That Cigarette. Ein verrauchter Abend gegen die Gesundheitsreligion.“
Einlass: 19.00Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Altes Theater Dessau - Foyer
Referenten: Leo Elser und Klaus Bittermann
Eintritt: 2,-
Jean-Paul Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für „ein bisschen weniger lebenswert“, Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als „einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis der Enttäuschung gemengt habe“ und Mark Twain meinte: „Wenn man es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin.“ Und die göttliche Jeanne Moreau sagte: „Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben, sind mir unheimlich“, während Marguerite Duras noch einen Schritt weiter ging und fragte: „Wozu Sex haben, wenn man auch so rauchen kann.“ Davon will heute allerdings kaum noch jemand etwas wissen. Im Fernsehen darf nicht mehr geraucht werden, in Kneipen ist das Rauchen ins Hinterzimmer verbannt worden und im Büro werden die wenigen Raucher schief angeschaut, wenn sie ihrem Genuss frönen.
Klaus Bittermann, 1952 geboren, wuchs in der fränkischen Kleinod- und Bratwurstmetropole Kulmbach auf, wurde der Schule verwiesen, wollte aber sowieso weg, wanderte nach Nürnberg aus und kam vom Regen in die Traufe. Abgebrochenes Philosophie-, Soziologie und Politologie-Studium in Erlangen. Seit 1981 in Berlin, trieb sich zunächst in der Hausbesetzerbewegung herum, verlegte sich später auf den Verlag und aufs Schreiben. Betrieb den »Club der letzten Gerechten«, in den er in möglichst unregelmäßigen Abständen Autoren und Freunde zum Vortrag bat. Herausgeber von inzwischen über 30 Anthologien und Beiträger für selbige und schreibt jede Woche »Die Blutgrätsche«.
Einlass: 19.00Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Altes Theater Dessau - Foyer
Referenten: Leo Elser und Klaus Bittermann
Eintritt: 2,-
Jean-Paul Sartre hielt ein Leben ohne Zigarette für „ein bisschen weniger lebenswert“, Somerset Maugham bezeichnete das Rauchen als „einzige Erfüllung seines Lebens, in die sich nie die Bitternis der Enttäuschung gemengt habe“ und Mark Twain meinte: „Wenn man es im Himmel nicht tun darf, gehe ich nicht hin.“ Und die göttliche Jeanne Moreau sagte: „Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben, sind mir unheimlich“, während Marguerite Duras noch einen Schritt weiter ging und fragte: „Wozu Sex haben, wenn man auch so rauchen kann.“ Davon will heute allerdings kaum noch jemand etwas wissen. Im Fernsehen darf nicht mehr geraucht werden, in Kneipen ist das Rauchen ins Hinterzimmer verbannt worden und im Büro werden die wenigen Raucher schief angeschaut, wenn sie ihrem Genuss frönen.Vor diesem Hintergrund setzt sich Leo Elser, Redakteur der Zeitschrift Pólemos, mit dem grassierenden Gesundheitswahn auseinander. Klaus Bittermann, Verleger, Lebemann und Mitherausgeber des Buches „Smoke Smoke Smoke That Cigarette“ wird eine Hommage an das Rauchen halten, die mit Musik, Filmschnipseln und viel blauen Qualm untermalt wird.
Salon Bolschewique empfiehlt
DONNERSTAG, 10. November, 19:00 Uhr
Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle
Nothing Left to Lose. Die Linke nach 9/11.
Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue und Jan-Georg Gerber
Nach dem 11. September 2001 kam es innerhalb der Linken zu eigenartigen Koalitionen: War es von den traditionellen Freunden des antiimperialistischen Befreiungskampfes nicht anders zu erwarten, dass sie die Anschläge von New York begrüßten, verwunderte es auf den ersten Blick schon, dass auch poststrukturalistische Feministinnen,
Queer- und Gender-Aktivisten plötzlich besonderes Verständnis für den Islam zeigten. Immerhin waren im Kontext der Attentate auch die repressiven Züge des Islam, der Verschleierungszwang, die Herrschaft der Scharia, Ehrenmorde usw. in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.
Freunde Israels und des amerikanischen Engagements in Afghanistan und im Irak erhielten bei ihren Versuchen, die große antiameri kanische und israelfeindliche Einheitsfront – von Kanzler Schröder über die deutschen Anhänger Judith Butlers bis zur NPD – zu stören, die sich in dieser Zeit Geltung verschaffte, plötzlich Unterstützung von Bewegungslinken, die wenige Monate zuvor noch Neonaziaufmärsche verhindert und zu den Antiglobalisierungsprotesten nach Prag, Genua oder Kopenhagen mobilisiert hatten. Während die antideutschen Antifagruppen, die im Nachgang von 9/11 und im Zuge des Irakkrieges entstanden, inzwischen schon wieder Geschichte sind, ist sowohl der antiisraelische Furor der Mehrheitslinken als auch die Faszination, die der Islam auf poststrukturalistische Genderaktivisten ausübt, noch immer ungebrochen. Die Referenten werden einerseits ausführen, warum gerade Judith Butler und Co. eine solche Begeisterung für den Islam entfalten. Andererseits soll der Frage nach den Ursachen des schnellen Aufstiegs und des ebenso schnellen Verschwindens »antideutscher Bewegungspolitik« nachgegangen werden.
Melanchthonianum, Universitätsplatz Halle
Nothing Left to Lose. Die Linke nach 9/11.
Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue und Jan-Georg Gerber
Nach dem 11. September 2001 kam es innerhalb der Linken zu eigenartigen Koalitionen: War es von den traditionellen Freunden des antiimperialistischen Befreiungskampfes nicht anders zu erwarten, dass sie die Anschläge von New York begrüßten, verwunderte es auf den ersten Blick schon, dass auch poststrukturalistische Feministinnen,
Queer- und Gender-Aktivisten plötzlich besonderes Verständnis für den Islam zeigten. Immerhin waren im Kontext der Attentate auch die repressiven Züge des Islam, der Verschleierungszwang, die Herrschaft der Scharia, Ehrenmorde usw. in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.
Freunde Israels und des amerikanischen Engagements in Afghanistan und im Irak erhielten bei ihren Versuchen, die große antiameri kanische und israelfeindliche Einheitsfront – von Kanzler Schröder über die deutschen Anhänger Judith Butlers bis zur NPD – zu stören, die sich in dieser Zeit Geltung verschaffte, plötzlich Unterstützung von Bewegungslinken, die wenige Monate zuvor noch Neonaziaufmärsche verhindert und zu den Antiglobalisierungsprotesten nach Prag, Genua oder Kopenhagen mobilisiert hatten. Während die antideutschen Antifagruppen, die im Nachgang von 9/11 und im Zuge des Irakkrieges entstanden, inzwischen schon wieder Geschichte sind, ist sowohl der antiisraelische Furor der Mehrheitslinken als auch die Faszination, die der Islam auf poststrukturalistische Genderaktivisten ausübt, noch immer ungebrochen. Die Referenten werden einerseits ausführen, warum gerade Judith Butler und Co. eine solche Begeisterung für den Islam entfalten. Andererseits soll der Frage nach den Ursachen des schnellen Aufstiegs und des ebenso schnellen Verschwindens »antideutscher Bewegungspolitik« nachgegangen werden.
Freitag, 30. September 2011
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